Dies ist eine der schwersten Aufgaben welche mit viel Schmerz und Leid verbunden ist.
Mir ist mein Outing damals auch nicht sonderlich leicht gefallen aber ich muss dazu sagen es hätte auch schlimmer kommen können.
Als ich mir sicher war habe ich es zuerst meiner Familie gesagt, angefangen bei meiner Mutter.
In einer ruhigen Minute habe ich sie mir zur Seite genommen und sie vorsichtig darauf vorbereitet was nun kommt und es Ihr erklärt... wie ich mich fühle und was in mir vorgeht und was ich vorhabe. (Vorher habe ich mir natürlich einige Infos im Web besorgt um auf aufkommende Fragen gut vorbereitet zu sein..)
Nach dem anfänglichen Shock muss ich sagen, dass meine Familie es recht gut verkraftet hat und sich auch selbst Informationen besorgt und so gut es geht versucht mich zu verstehen und zu unterstützen.
Mittlerweile besuchen wir auch die Selbsthilfegruppe Transvita in Karlsruhe.
Mein Freundeskreis hat das leider nicht so gut aufgefasst... nach dem ich es dort verkündet hatte war ich allein... was sehr schmerzhaft war aber auch irgendwo abzusehen...
Da ich mich auch in der Öffentlichkeit als Frau präsentiere erlebe ic viele verschiedene Reaktionen... von du Schwuchtel bis Respekt, dass du den Mut hast soetwas durchzuziehen...
Zum beruflichen Outing kann ich leider nichts sagen, da mein Outing war, als ich keinen Job hatte.
Wer noch Fragen hat.. einfach raus damit...

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